Steinsalz (Ursalz) vs. Meersalz – Inhalte, Herkunft und Umweltaspekte

Salz begleitet uns seit Jahrtausenden in Küche, Ritualen und Heilkunde. Zwei gängige Sorten sind Meersalz und Steinsalz. Geschichten und Mythen verbinden beide Sorten mit Reinigung, Bewusstsein und Vitalität.

 

Meersalz

  • Herkunft und Gewinnung: Meersalz wird durch Verdunstung von Meerwasser gewonnen. In Europa stammen größere Anteile aus Kroatien, Italien, Frankreich und Spanien.

  • Eigenschaften: Es hat oft eine grobe Textur und einen reinen, subtilen Geschmack.

  • Inhalte: Enthält eine Vielfalt wichtiger Mineralien und Spurenelemente, wie Magnesium, Kalium und Kalzium, die im Meerwasser vorkommen.

  • Umweltaspekte: Die Qualität hängt stark von Herkunft und Verarbeitung ab. Meersalz kann mikroplastikbelastet sein, insbesondere bei Produkten aus Regionen mit weniger strengen Kontrollen. Hochwertige, zertifizierte Produkte aus kontrollierten Regionen weisen tendenziell geringere Kontaminationsgrade auf.

     

Steinsalz (Ursalz)

  • Herkunft: Steinsalz wird in unterirdischen Lagerstätten gewonnen, die durch Abtrocknung der Urmeere entstanden sind. (im Grunde ist auch dieses Salz ein Meersalz)
    Es wird aus Bergwerken abgebaut (Ausfräsen, Sprengen, mit Baggern).

  • Eigenschaften: Da es aus tiefen Erdschichten stammt, ist es meist weiß oder transparent; Tonminerale oder Eisenoxide können rosa, grau oder blau erscheinen.

  • Umweltaspekte: Stein- bzw. Ursalz gilt oft als stabiler und weniger mikroplastikaffiniert, da es tiefer lagert. Allerdings hängt die Umweltbilanz stark von Abbau, Transport und Verarbeitung ab.

  • Geschmack: Häufig intensiver als raffiniertes Salz; damit ist oft eine geringere Dosierung ausreichend.

     

Begriffe rund ums Salz

 

  • Natursalz: Unbehandeltes, unverändertes Produkt, unraffiniert und mit allen Mineralstoffen und Spurenelementen.

  • Industriesalz: Raffiniertes Salz, meist aus Natriumchlorid (NaCl); wird vielfältig industriell verwendet.

  • Kochsalz: Reines NaCl, oft mit Rieselhilfen oder Zusatzstoffen versehen; Handelsform von Industriesalz.

Hinweis zur Praxis bei uns im Verein

  • Wir verwenden ausschließlich Steinsalz. Die Wahl regionaler, natürlicher Produkte entspricht unserer Philosophie von Regionalität und Ursprünglichkeit.

  • Auch energetisch sehen wir uns in der Alpenregion dem Steinsalz und seiner Wirkung näher denn dem Meersalz

  • Klumpenbildung kann auftreten, wenn auf Rieselhilfen verzichtet wird. Das ist kein Qualitätmangel – einfach mit einem Löffel lösen.

Wir haben auch heuer (2025) wieder bei einem DIY Adventkalender mitgemacht und das Türchen Nr. 10 gefüllt mit folgendem Inhalt:

Chilli – Basilikum – Kapuzinerkresse – Kräutersalz

Chili hat scharf, bittere und warme Noten. In der energetischen Praxis kann Chili Aktivierung und Mut symbolisieren. In der Heilkunde wirkt Chilli unter anderem blutverdünnend und kann helfen den Glukosespiegel zu senken. Kulinarisch sorgt Chili für Wärme, regt Kreislauf und Verdauung an.

Basilikum ist duftend, süß und grün. Oft als Herz- und Klarheitskraut gesehen. Basilikum fördert Klarheit, Fokus und eine freundliche, offene Atmosphäre.In der Heilkunde wirkt Basilikum antibakteriell, entzündungshemmend und enthält Antioxidantien. In der Küche wird es für Saucen, Salate, Pasta Pizza oder als Kräuteröl bzw. Kräuteressig verwendet.

Kapuzinerkresse ist würzig-pfeffrig, leicht scharf. Sie steht für Wendigkeit, Frische und mentale Wachheit. In der Heilkunde wird sie wegen des antimikrobiellen Wirkspektrums in der Therapie und Prophylaxe von Infekten der Atemwege und Harnwege eingesetzt. In der Küche wird sie wegen ihrer belebenden Note verwendet, in der energetischen Arbeit gibt sie eine anregende Impulsquelle.

Herzliche Grüße,

Kerstin
(dipl. Kräuterpädagogin, Freizeitpädagogin, Kinder- und Teenieyogalehrerin)

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